Gyrotonic Training

Gyrotonic Training

GYROTONIC EXPANSION SYSTEM® ist ein Gerätetraining:

GYROTONIC EXPANSION SYSTEM® ist ein Gerätetraining, Bewegungen werden gegen einen gleichmäßigen Widerstand durchgeführt. Statt einzelnen Muskeln werden Muskelfunktionsketten beansprucht. Es wird als Einzel- und als Kleingruppen-Training angeboten.

  • Training auf dem Gerät im Sitzen im Liegen, in Rücken-, Seit-, Bauchlage Übungsserien als Trainingsergänzung für alle Sportarten, als Rehabilitation und Ausgleichtraining für den Arbeitsalltag
  • Fließende, dreidimensionale Bewegungssequenzen begleitet durch rhythmische Atemmuster·
  • Erhöhung der Beweglichkeit der Wirbelsäule
  • Verbindung von Flexibilität, Kraft und Koordination
  • Erhöhung der Vitalität und Dynamik· Ausgleich einseitiger Arbeitshaltungen
  • Regelmäßiges Training strafft das Bindegewebe und formt die Figur ein sanftes oder auch anstrengendes Faszientraining ganz individuell zu dosieren

Probieren Sie es aus.

An verschiedenen Gyrotonic Geräten durchführbar.

Gyrotonic Training Equipment

Tip für Einsteiger

Für Neueinsteiger in die Gruppen empfehlen wir unser "Starter-Paket", da die Grundlagen der Gyrotonic Methode im Einzelunterricht leichter erlernbar sind.

 

Gyrotonic Pulley Tower Combination Unit

Basis Gerät ist der Pulley Tower Handle Unit Combination

Die Nutzung dieses Gerätes ist vielseitig. Auf der Bank kann man zu zu den Drehtellern hin sitzen, von ihnen weg oder auch seitlich für die Arch und Curl Serie. Man kann auf der Bank liegen in alle Richtungen mit entweder den Füßen in den unteren oder oberen Schlaufen für die Hamstrings Serie. Wenn man die Bank ein bisschen weg schiebt vom Turm, kann man zum Turm hin gewandt sitzend Übungen mit dem Oberkörper und Armen machen oder auch mit den Füßen in den Schlaufen Beinarbeit.

Die Bauchmuskeln werden zum Turm schauend, auf der Bank liegend ausgeführt. Als Unterstützung nimmt man die Schlaufen an die Hände. Es gibt auch einige Übungen liegend auf dem Boden vor dem Gerät. Zur Öffnung des Oberkörpers kann man in der Mitte der Bank eine Lehne installieren, gegen die man vom Turm weg schauend wunderbare Übungen machen kann für die Öffnung des Schultergürtels. Dabei hilft der Zug der Gewichte von hinten an Ellbogen oder Händen. Im fortgeschrittenen Bereich werden auch viele Bewegungen stehend ausgeführt sowohl am Drehteller als auch mit den Schlaufen.

Je vertrauter man mit dem Gerät ist, desto mehr Variationen und Übungen hat man zur Verfügung.

Leg Extension Unit (LEU)

Leg Extension Unit (LEU)

Die Leg Extension Unit ist ein Trainingsgerät, welches den Körper besonders in seiner Kraft sehr beansprucht.

Durch seine Konstruktion und die Bewegungsmöglichkeiten die es anbietet, ist es ideal um die Muskelverbindungen durch den Körper hindurch – buchstäblich von Kopf bis Fuß zu spüren und zu verdeutlichen.

Wenn man Gyrokinesis trainiert, kann man sich mit dem Training an der LEU besonders die Verbindung von Beinen und Rumpf wunderbar verdeutlichen und auf Hocker und Matte sehr profitieren. Das ist eben der Vorteil, wenn man mit einem Gerät trainiert.Der externe Widerstand hilft um so einiges zu verdeutlichen, was das freie Training nicht oder nur kaum ermöglichen kann.

Der Clou der LEU ist die Beineinheit. Während der Beinstreckung verlängert sich die Beineinheit über ein ausziehbares Schienensystem  und verkürzt sich durch eine Feder wieder zurück in die Ausgangsstellung. Bei der Streckung des Beines werden somit alle Gelenke von Hüfte, Knie, Fuß bishin zu den Zehen über ihre maximale Länge mitbewegt und dabei nicht gestaucht. Dadurch werden die komplette Bein- und Fußmuskulatur, Sehnen Bänder in das Training mit eingebunden. Viele Knie- und Sprunggelenksverletzungen aber auch Hüftprobleme können so schonend durch die kräftigenden Bewegungen therapariert werden.

 

Gyrotoner

Gyrotoner

 Der Gyrotoner ist ebenfalls für ein ganzheitliches Training konzipiert, mit den Fokus auf Schultergürtel und kreisender Beinarbeit zur schonenden Stärkung und Mobilisierung von Hüft-, Knie-, und Fußgelenken.

Sowohl für den Oberkörper als auch für die Beine bewegt man an den kreisenden Kurbeln gegen individuell einstellbaren Widerstand, wie wir es schon vom Pulley Tower her kennen. Die Fußkurbeln ermöglichen es einen richtigen Kreis mit den Beinen auszuführen, wodurch unerwünschte Kompensationen unmöglich werden und die Koordination der gesamten Beinachse und das dazu ausgewogenen Training der Beinmuskulatur möglich werden. Gleichzeitig wird durch diese kreisenden Beinbewegung und das aktive Narrowing of the pelvis (Aktivierung des Beckengürtels) gefördert, die Hüftgelenke, der Beckengürtel und Unterrücken angenehm geöffnet und gekräftigt; Verspannungen im unteren Rückenbereich können sich lösen.

Das Highlight wie ich finde ist jedoch die Konstruktion der Handkurbeln und ihre unzähligen Einstellungsmöglichkeiten.

Können sie am Pulley Tower nur auf der horizontalen Ebene benutzt werden, lassen sie sich hier die Kurbeln in alle erdenkliche Höhen und Weiten einstellen bis hin zur Paralleleinstellung. Man kann sie von vorne, hinten und von der Seite, im sitzen und im stehen bedienen... - je nach den Bedürfnissen des Trainierenden.

 

Jumping Stretching Board

Jumping Stretching Board

Der gleichmäßige Widerstand entsteht jetzt nur noch ausschließlich durch die einwirkende Gravitationskraft auf den Körper. Eine Ausnahme besteht im „Jumping Modus“, bei dem zusätzlich ein langes Gummiseil mit Feder den Absprung und die Landung erschweren kann. Aber dazu später mehr.

In den verschiedenen Positionen, welche man an den Geräten einnehmen kann, ist die Schwierigkeit in der Ausführung meist schon ausreichend herausfordernd und somit sind keine zusätzlichen Widerstände mehr nötig.  Die gemeinsamen Elemente des Jumping Stretching Board und des Archways sind der Propeller, der auf beiden Geräten vielseitig genutzt werden kann und die Parallelbarren.

Wie der Name schon sagt dient das „Jumping Stretching Board“ zum Springen und zum Dehnen, aber auch sehr kraftvolle stützende und hängende Übungen auf den Schlitten und den Barren können durchgeführt werden.

Die Besonderheit am „Jumping Board Modus“ ist, dass die Schiene in einem Winkel von 45 Grad schräg nach oben höhenverstellbar ist. Der darauf zu befestigende Schlitten wird so eingestellt, dass die Körperachse parallel zum Boden verlagert werden kann. Das Sprungbrett und die Körperachse bilden einen 90 Grad Winkel. Dies ermöglicht die liegende Simulation eines vertikalen Sprungs. Der Hüftwinkel beträgt bei Absprung und Landung 180 Grad. Sowohl „große hohe“ als auch „kurze kleine“ Sprünge können ausgeführt werden. Um den Absprung zu erschweren, kann der Schlitten mit Gummiseilen über den Flaschenzug an Federn angehängt werden.

 

Archway

Archway

Auf den ersten Blick erinnert der Archway stark an diverse Turngeräte sowie den Ringen, den Parallelbarren oder dem Reck.

Man könnte es auch die Krönung der Gyrotonic Geräte nennen, denn hier ist die meiste Kraft vonnöten, da die Schwerkraft den Körper in allen Körperlagen fordert. Ein enormer Krafteinsatz, ein gutes Raum- und Körpergefühl ist entscheidend für das Training. Es soll aussehen als ob der Körper frei schwebt im Raum, ohne Hilfe von Gegengewichten und Aufhängungen. Hängt man frei an den Schlaufen, lässt es sich wie ein Regenbogen von unten nach oben ablaufen. Einmal die Welt auf dem Kopf sehen. Das ist übrigens die erste Übung die Kinder am Archway machen. Auch ohne vorherige Anweisung.

Je nach Größe des Trainierenden ist sie im Abstand zu den Sprossen verstellbar, um sich mit dem Becken über die unterste gepolsterte Sprosse lehnen zu können wie am Stufenbarren oder am Stufenreck. Zusätzlich gibt es noch ein etwa 4m langes Seil zur Unterstützung und als Hilfsmittel. Um die Haut der Hände zu schonen, ist es aus samtartigem Material. Es hilft die Balance der Körperposition auf der äußersten Sprosse zu halten und unterstützt bei der Ausführung der jeweiligen Übungen.